(lat. pelvis)
flaches, offenes Gefäß
Das Becken kann einen KörperabSCHNITT, oder das knöcherne Becken bezeichnen. Das knöchernde Becken gehört der unteren Extremität an und stellt die Verbindung der unteren Extremität mit dem Rumpf dar. Es besteht aus den beiden Hüftbeinen (lat. ossa coxae/ossa coxa), dem Kreuzbein (lat. os sacrum) und dem Steißbein (lat. os coccygis).
Unterschieden werden kann das große Becken (lat. pelvis major) vom kleinen Becken.
Das große Becken wird hauptsächlich vom Darmbein gebildet, begrenzt von der Beckeneingangslinie (lat. linea terminalis), die den Beckeneingang (lat. apertura pelvis superior) umschließt und zählt zur Bauchhöhle (lat. cavitas abdominis).
Das kleine Becken ist von Sitz- und Schambein umschlossen und reicht vom Beckeneingang bis zum Beckenausgang (lat. apertura pelvis inferior), der vom hinteren Beckenbodenanteil (gr./lat. diaphragma pelvis) verschlossen ist. Das kleine Becken umfasst die Beckenhöhle (lat. cavitas pelvis, Syn.: Beckenkanal), die die Beckenorgane enthält. Diese sind:
und nach Geschlecht:
Beckeneingang: lat. apertura pelvis superior - lat. apertura: Öffnung
Bauchhöhle: lat. cavitas abdominis - lat. cavitas: Höhle
hinterer Beckenbodenanteil: gr./lat. diaphragma pelvis [dazu: vorderer Beckenbodenanteil: gr./lat. diaphragma urogenitale] - gr. diaphragma: Zwischenwand
urogenital: Harn- und Geschlechtsorgane betreffend, gr. uron: Harn/lat. genus: Geschlecht - Geschlecht: "das, was in dieselbe Richtung schlägt", [übereinstimmende] Art